Der TCL wünscht einen besinnlichen

 

2. Advent

 

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…"

Vieles musste dieses Jahr abgesagt werden, sogar die meisten Weihnachtsmärkte fallen aus. Aber die winterliche Ruhe und Besinnlichkeit, die kuscheligen Abende mit der Familie und die gemeinsamen Stunden im Kerzenschein kann uns niemand nehmen.

Auch heute möchten wir Euch wieder eine weihnachtliche Tradition aus Norwegen zeigen – diesmal braucht Ihr flinke Finger! Wir zeigen Euch, wie man norwegische Weihnachtsdekorationen ganz einfach selbst machen kann.

 

Julenek – Eine uralte norwegische Tradition

 

Schon seit vielen hundert Jahren ist es in Norwegen Brauch, ein hübsch geschnürtes Bündel Getreide nach draußen zu hängen – darüber freuen sich nicht nur die Menschen, sondern vor allem auch die Gartenvögel, für die der „Julenek“ ein wahrer Festschmaus ist.

 

Die hübschen Ähren werden traditionell als Bündel aufgehängt – aber auch in Kranzform sind sie eine wahre Augenweide!

 

Das wird dafür benötigt:
• Getreideähren, am besten Hafer (gibt es in Gartencentern und Blumenläden)
• Blumendraht
• Eine Schere
• Ein Strohring (z.B. aus dem Bastelladen) oder stabilen Stahldraht, den man zu einem Ring, Herz oder ähnlichem formen kann
• Hübsches Geschenkband aus Stoff

 

 

So geht’s:
1. Zunächst teilt man das Getreide in kleine Bündel. Die einzelnen Ähren sollten dieselbe Höhe haben. Am einfachsten ist es, wenn man jedes Bündel mit ein wenig Draht zusammenbindet.

 


2. Anschließend ein Bündel nach dem anderen auf den Strohring legen und mit Draht umwickeln. Dabei ist es wichtig, dass der Kranz überall gleich dick wird und auch von der Seite schön aussieht. Wenn er frei hängen soll, muss natürlich auch die Rückseite hübsch aussehen.
Je nach Menge der verwendeten Getreidebündel wird der Kranz dicker oder dünner.

 

Wichtig: bei einem runden Kranz sollte das Getreide in die gleiche Richtung gelegt werden. Bei einem Herzen sieht es am schönsten aus, wenn man beide Hälften von unten nach oben bindet.

 

 

3. Jetzt kommt die kniffligste Phase: der Abschluss. Am besten schiebt man die letzten kurzen Bündel einzeln unter die ersten und versteckt den Draht ebenfalls unter dem ersten Bündel – so sieht der Kranz rundherum gleichmäßig aus.

 

 

4. Zum Schluss kann man mit einer Schere noch störende Ähren rundherum abknipsen. Dann mit einer schönen Schleife aus Geschenkband verzieren – und fertig ist der Julenek!

 

 

 

 

Achtung, wild: Rentiere aus Holz

 

Norwegen ist die Heimat von unzähligen wildlebenden Rentieren – kein Wunder, dass die hübschen Geweihträger auch ein beliebter Weihnachtsschmuck sind. Wir zeigen euch, wie ihr sie euch für wenig Geld nach Hause holen könnt:

 

Das wird dafür benötigt:
• Dünne Äste und Zweige (zum Beispiel Birke)
• Eine kleine Säge und eine Gartenschere
• Einen Akkubohrer mit verschieden großen Holzbohrern
• Heißklebepistole oder Sekundenkleber
• eventuell Knöpfe, Steine oder ähnliches

 

 

So geht’s:
1. Zunächst schneiden wir die Äste und Zweige für das Rentier zurecht:
2. Mit dem Akkubohrer mit passend großem Aufsatz vier Löcher auf die Unterseite des Körpers bohren und zwei auf der Oberseite.
3. Im Kopfstück ein Loch für den Hals an der Unterseite und zwei kleine Löcher für das Geweih an der Obserseite bohren.
4. Mit dem Kleber Beine, Hals und Schwanz am Rumpf anbringen.
5. Den Kopf und das Geweih festkleben.
6. Mit Knöpfen, Steinen oder ähnlichem dekorieren.
7. Eventuell einen Schal aus Wolle oder Stoff umbinden.

 

So ein Rentier macht sich bestimmt super auf Ihrer Fensterbank oder als Blickfang auf dem festlich gedeckten Weihnachtstisch.